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Tote Hunde e.V. - Bundesweit im Einsatz

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Einsatzbericht

#totehunde – Bericht Nr. 25 aus Baden-Württemberg

Beitragsserien: Berichte 2016

Einsatz vom 15.10.2016 in Baden-Württemberg

von Uschi Körner aus Baden-Württemberg

Es kam eine Meldung von einem toten Hund, der in der Nähe eines Bolzplatzes in Kadelburg/ Landkreis Waldshut in einem Gebüsch gefunden wurde.

Da ich freitags da eh durchfahre, hatte ich angeboten mich darum zu kümmern. Ich nahm daraufhin Kontakt zu der Posterin auf, um mir den genauen Lageort des Hundes geben zu lassen.
Am Freitag, als ich dann da ankam, habe ich das komplette Gebüsch durchkämmt, aber keinen Hund mehr gefunden.
„Ok“, dachte ich, „vielleicht von den Besitzern geborgen?“ Da es mir keine Ruhe ließ, bin ich zum Bauhof gefahren und habe buchstäblich in letzter Sekunde noch einen sehr netten hilfsbereiten jungen Mann angetroffen. Es stellte sich dann heraus, dass er den Hund geborgen hat. Auf meine Frage, ob es möglich wäre den Hund zu sehen, kam erst, dass er wohl schon entsorgt wurde. Er zeigte mir aber ein Bild, das er gemacht hatte. Auf einmal meinte er, es könne doch sein, dass er noch in einem der Containern liegen würde und fing an alles zu durchsuchen und hat ihn dann auch tatsächlich noch gefunden. Leider hatte der Hund weder einen Chip noch ein Tattoo, ich konnte Bilder machen und was mich sehr betroffen gemacht hat, waren die Krallen dieses Hundes. Das zeigte mir, dass er so gut wie nie raus gekommen war und mit Sicherheit kein schönes Leben hatte. Ich telefonierte noch mit der Posterin und es gab einen Verdacht wem der Hund gehört, wir mussten es nur bestätigt wissen.
Es war eine tolle Zusammenarbeit mit der netten Dame. Und ihr Sohn, der auch den Hund gefunden hatte, kennt den Sohn der vermutlichen Familie und hat ihn angeschrieben und der hat bestätigt, dass es ihr Hund ist.
Scheinbar wußten sie, dass er da liegt und haben ihn einfach liegen lassen…. in der Nähe eines Platzes wo Kinder spielen und in unmittelbarer Nähe eines Kindergartens.

Ich werde meinerseits nun die Behörden informieren, dass diese Menschen überprüft werden und ggfls. nie wieder ein Tier halten dürfen.

(ew)

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