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Einsatzbericht

#totehunde – Bericht Nr. 15 aus Sachsen-Anhalt

Beitragsserien: Berichte 2016

Einsatz vom 08.05.2016 in Sachsen-Anhalt

Hier unser 15. Einsatzbericht, diesmal von Remo Röhr vom Team Sachsen-Anhalt


„08.05.2016/ 22:31 Uhr – Die Meldung“

Eine Meldung kam über TH-Sachsen-Anhalt auf FB. „Toter Hund auf der A14 bei Plötzkau…“, so hieß es! Es sollte mein erster Einsatz werden, bei welchem ich nicht genau wusste, was mich erwartet. Die Unterstützung anderer Mitglieder war sehr zahlreich und erfreulich gleichermaßen, obgleich der Anlass eher zur Traurigkeit stimmte.

09.05.2016/ Vormittag – Die Recherche:
An diesem Tag war es mir nicht möglich an die Fundstelle zu fahren, zumal die Autobahnmeisterei den Fund noch nicht sichergestellt und in die Autobahnmeisterei abtransportiert hatte. Dies erfuhr ich bei einem Telefonat mit dem Betriebsleiter. Selbiger war TH gut gesonnen und wirkte sehr unterstützend bei der Aufklärung. Er sagte mir, dass der Fund vor 15:30 Uhr nicht in der Autobahnmeisterei eintrifft. Wir einigten uns darauf, dass ich den Fund am nächsten Tag persönlich vor Ort aufnehme.

10.05.2016/ 09:30 Uhr – Die Begutachtung:
In der Autobahnmeisterei Plötzkau angekommen, hieß es von zwei Mitarbeitern, welche mir schon oben an der Treppe im geräumigen Flur nett und höflich entgegneten:
„Der Besitzer hat sich gemeldet und will den Hund heute Nachmittag abholen“.
Ich erwiderte:
„Ist es 100%ig der Besitzer?“
Darauf kam von einem der Mitarbeiter:
„Naja… er will erst einmal den Fund sehen, um diesen als seinen Hund bestätigen zu können“.
Ich ließ nicht nach und sagte:
„Ich bin die Strecke von Magdeburg hier her gefahren und möchte den Hund trotzdem begutachten, vermessen, fotografieren und aufnehmen, denn wenn es wider Erwarten nicht der Besitzer ist, möchte ich nicht unverrichteter Dinge zurückgefahren sein und evtl. die Strecke noch mal zurücklegen“.
Im gleichen Moment kam der Betriebsleiter dazu und begleitete mich zum auf dem Hof abgelegten Fund. Dort angekommen, sah ich einen schon recht aufgeblähten, mittelgroßen Hund, welcher augenscheinlich keine äußeren Verletzungen aufwies. Ich begann sofort mit der Aufnahme der Daten. Währenddessen stellte ich nur Verletzungen an der Schnauze fest.
Der Betriebsleiter war bei der Begutachtung behilflich dabei. Dafür herzlichen Dank!

10.05.2016/ 10:15 Uhr – Das Abschlussgespräch:
Der Betriebsleiter und ich unterhielten uns noch ein paar Minuten und dabei kam nochmals die unsererseits gewünschte Zusammenarbeit zur Sprache. Dieser ist gern bereit, TFH zu unterstützen und wird uns nach Möglichkeit sofort informieren, sollte der Autobahnmeisterei ein Fund bekannt werden.

10.05.2016/ 12:25 Uhr – Die Mitteilung der Daten:
Ich machte mich sofort daran, die Daten den anderen Helfern zur Verfügung zu stellen.

11.05.2016/ 08:45 Uhr – Die Bestätigung der Autobahnmeisterei:
Um 08:45 klingelte mein Telefon. Von der Autobahnmeisterei wurde mir der Besitzer bestätigt. Ich bedankte mich und stellte auch diese Nachricht sofort in die Gruppe. Der Fall war somit geschlossen.

Tote Hunde Sachsen-Anhalt
Remo Röhr

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