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Tote Hunde e.V. - Bundesweit im Einsatz

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Einsatzbericht

#totehunde – Bericht Nr. 63 aus Rheinland-Pfalz

Einsatz vom 01.01.2018 in Rheinland-Pfalz

Einsatzbericht von Alexandra Bungert aus dem Team Rheinland-Pfalz

01.01.2018

Frohes neues Jahr? Naja, es begann leider alles andere als froh.

Nachdem ich morgens schon durch alle Teams bundesweit gehuscht war, brauchte ich dringend frische Luft und ging zum Neujahrsspaziergang mit meinem Hund auf’s Feld – in Gedanken an die vielen Hunde, die es kurz vor, an Silvester, sowie im frisch begonnenen neuen Jahr nicht von ihrem Ausflug zurückgeschafft haben.

Ich war auf dem Rückweg kurz vor unserem Haus, da las ich einen neuen Fall:
‚Totfund in 56751 Polch‘

Schnell brachte ich meinen Hund Tequilla ins Haus, rief meinem Freund kurz zu „Einsatz!“ und schon öffnete ich die Garage, um die 7km zum Fundort zu fahren.
Unterwegs aktivierte ich noch Kristina Mattern, die ich schnell noch abholte.
Zwischenzeitlich rief unsere Helferin Tanja Axmann bei der zuständigen Polizei an, die aber selbst noch nicht vor Ort waren.
Gemeinsam fuhren die schwer grippige Kristina und ich die Strecke mehrfach ab, doch von einem Hund gab’s keine Spur.
Das Maifeld besteht glücklicherweise aus viel freiem Feld, dennoch gibt es an der Strecke einige uneinsehbare Büsche und Böschungen. Und so parkte ich dann meinen Wagen auf einem Feldweg und wir teilten uns zur Suche an der ruhigen Landstraße auf.
Gut sichtbar mit Warnweste, liefen wir im Straßengraben die Strecke in beide Richtungen ab.
Doch die Suche blieb auch nach einer Stunde weiterhin erfolglos und wir brachen den Einsatz vor Ort ab.
Kurz darauf klingelte mein Handy und die nette Finderin Sabrina gab uns zu wissen, dass die Besitzer des Hundes gefunden wurden und sie ihren treuen Freund selbst geborgen hatten.

An dieser Stelle wünschen wir den Besitzern viel Kraft für die kommende schwere Zeit.

Warum ich diesen Einsatzbericht verfasse, wo wir doch keinen Hund vor Ort mehr gefunden haben?
Weil ich euch allen einen Einblick geben möchte… denn Fälle wie diese sind fast an der Tagesordnung, verschwinden hinter den Toren unserer Teams und selten erfährt die Öffentlichkeit, dass auch diese Fälle bearbeitet wurden und Zeit in Anspruch nahmen.

Aber, wir alle bestreiten diesen unseren Job beim Tote Hunde e.V. mit Herzblut. Ganz nach unserem Motto:
Damit kein Hund ohne Namen bleibt!

Alexandra Bungert
mit einem dicken Dankeschön an alle Helfer des Vereins, ohne die es den Tote Hunde e.V. nicht geben würde…

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(Stand: Februar 2017)

Baden-Württemberg: Tätowierung, Chip-Pflicht nur für "gefährliche Hunderassen"
Bayern: Tätowierung, keine Chip-Pflicht
Berlin: Chip-Pflicht für alle Hunderassen
Brandenburg: Chip-Pflicht nur für Hunde deren Widerristhöhe mindestens 40 cm beträgt oder die mehr als 20 kg wiegen, sowie als gefährlich eingestufte Hunde
Bremen: Chip-Pflicht nur für "gefährliche Hunde"
Hamburg: Chip-Pflicht für alle Hunde ab dem 3. Lebensmonat
Hessen: Chip-Pflicht für "gefährliche Hunde"
Mecklenburg-Vorpommern: Chip-Pflicht für "gefährliche Hunde". Alternativ wird auch eine tätowierte Zuchtregister-Nummer anerkannt.
Niedersachsen: Chip-Pflicht für alle Hunde, die älter als 6 Monate sind
Nordrhein-Westfalen: Chip-Pflicht nur für "gefährliche Hunde"
Rheinland-Pfalz: Chip-Pflicht für "gefährlichste Hunderassen"
Saarland: Chip-Pflicht für "gefährliche Hunderassen"
Sachsen: keine Chip-Pflicht.
Sachsen-Anhalt: Chip-Pflicht für alle Hunde, die älter als 6 Monate sind
Schleswig-Holstein: Chip-Pflicht für gefährliche Hunde
Thüringen: Chip-Pflicht