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Der Neu Gewählte Vorstand (2019)

Der neu gewählte Vorstand (2019)

Der neu gewählte Vorstand von Tote Hunde e.V.

In der ordentlichen Mitgliederversammlung Ende Februar 2019 wurde turnusgemäß der Vorstand neu gewählt.

Der bisherige Vorsitzende von Tote Hunde e.V., Patrik Langhammer und seine Frau Stefanie Langhammer (2. stellv. Vorsitzende) schieden dabei aus dem Vorstand aus. Neu in den Vorstand gewählt wurden Ina Schmidt (1. stellv. Vorsitzende) und Nastasia Müller (2. stellv. Vorsitzende). Zur neuen Vorsitzenden wurde die bisherige 1. stellv. Vorsitzende, Ina-Doreen Hofmeister, gewählt.

Lesen Sie dazu bitte auch das Grußwort der neuen Vorsitzenden.

Der neue Vorstand

Vorsitzende

Name: Ina-Doreen Hofmeister
Geburtsjahr: 1981
Wohnort: Plauen (Sachsen)
Beruf: Textiltechnikerin und Textilreinigerin

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1. stellv. Vorsitzende

Name: Marina Schmidt
Geburtsjahr: 1960
Wohnort: Weinbach (Hessen)
Beruf: Selbstständig

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2. stellv. Vorsitzende

Name: Nastasia Müller
Geburtsjahr: 1977
Wohnort: Worms (Rheinland-Pfalz)
Beruf: gelernte Bürokauffrau, jetzt tätig als Altenpflegehelferin

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Nastasia Mueller

Kassenwartin

Name: Nadine Jungtorius
Geburtsjahr: 1990
Wohnort: Gatersleben (Sachsen-Anhalt)
Beruf: Sachbearbeiterin Arbeitsvorbereitung Gießerei und Fernstudentin Maschinenbau

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Stellv. Kassenwartin

Name: Joline Winter
Geburtsjahr: 1992
Wohnort: Berlin-Lichtenberg
Beruf: Polizeikommissaranwärterin bei der Polizei Berlin

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Mein Name ist Ina-Doreen Hofmeister, ich bin 1981 im schönen Berlin-Lichtenberg zur Welt gekommen und seitdem sehr häufig umgezogen. Über Berlin, Hoyerswerda, Bretnig, Kamenz und Ismaning, führte mich mein Weg 2007 nach Plauen ins Vogtland.

Klar, einen Mann gibt es an meiner Seite. An unserem 10. Jahrestag im April 2013, wagten wir sogar, uns das Ja-Wort zu geben. Kinder haben wir bisher nicht. Den Ton zu Hause, geben unsere geliebten Katzen an.

Meinen Bildungsweg habe ich recht gut gemeistert, denke ich – hier kurz und übersichtlich aufgeführt:
– Realschulabschluss
– Duale Ausbildung zur Textilreinigerin
– Fachschulstudium zur Textiltechnikerin
– AdA-Schein (Ausbildereignung)
– geprüfte Hygienebeauftragte für Krankenhauswäsche und Wäsche aus Lebensmittelbetrieben
Derzeit arbeite ich als Textilreinigerin /-technikerin in einer Textilreinigung.

Meine Liebe zur Natur und vor allem zur Tierwelt, gab mir bestimmt meine Mutter mit auf den Weg – sie ist Diplom-Biologin. Tiere gab es in meiner Kindheit immer zu Hause, von Guppies und Farbratten, über Stab- und Gespenstschrecken, bis hin zu Wüstenrennmäusen, Goldhamstern und Katzen.

Wenn es die Zeit mal zulässt, widme ich diese meinen weiteren Interessen und Leidenschaften, wie z. B. Musik, Auto, Fahrrad und große Puzzle.

So, wie kam ich denn nun zu dem Verein, der einen solch traurigen, aber überaus wichtigen Vereinszweck erfüllt?
Nun, das wird etwas ausführlicher. Am Abend des 28.01.2015 verließ unser Kater Max die Wohnung durch seine Katzenklappe. Da er nicht mehr heim kam, suchten wir ab dem nächsten Nachmittag mehrmals täglich sein Revier gründlich ab, schauten in Mülltonnen, lauschten vor allem nachts an Garagentoren, hängten in der Umgebung Vermisstmeldungen auf und informierten unter anderem das Tierheim, unseren Tierarzt und den Tasso e.V. Nach 5 Tagen rief ich bei der Polizei, Rettungsleitstelle und der Feuerwehr an, um mich nach überfahrenen Katzen zu erkundigen. Tatsächlich – die Feuerwehr bekam eine Meldung: ‚Ja, da haben wir was, die lag mittig auf der Straße und war festgefroren – ach, die war sogar gechipt, ich lese mal vor…‘ Ja, das war die Chipnummer von unserem Max. Diese wird nur im internen Einsatzprotokoll der Feuerwehr vermerkt. Sie haben ‚keine Zeit‘, diese Nummer an Tasso oder das Tierheim weiterzugeben.
Noch in der Nacht vom 28. zum 29. Januar direkt vor unserer Haustür, wurde ‚die Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung entfernt‘ – um 4:57 Uhr – und in den Sammelcontainern für Tierkadaver entsorgt. Zum Zeitpunkt des Telefonats, waren sie bereits abgeholt und unser Max’l mit all den anderen Tieren namenlos verbrannt. Wofür die Feuerwehr ein Lesegerät hat und der Chip ausgelesen wurde, ist mir bis heute unklar, wenn ein Tierhalter dennoch nicht informiert wird. Nach dieser schweren Zeit begann ich, im Internet zu lesen, wie so etwas andernorts gehandhabt wird und kam im April 2015 zu der Gruppe “Überfahrene/ tot aufgefundene Katzen Deutschland“. Dort wurde ich auf die Gruppe „Überfahrene/tot aufgefundene Hunde – Arbeitsgruppe“ aufmerksam, welcher ich im Mai 2015 beitrat. Seitdem habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, zu versuchen, Tierhaltern unser Schicksal zu ersparen, Behörden aufzuklären und ein Umdenken zu bewirken. Selbstverständlich ist aus seuchenschutzgründen eine ordnungsgemäße und zügige Entsorgung unabdingbar, dennoch darf eine ‚Fundsache‘, bei der ein Eigentümer so ‚einfach‘ festzustellen ist, wenn das Tier ordnungsgemäß gechipt und registriert ist, nicht ohne Information an den Besitzer entsorgt werden.

Ich hoffe, an alles gedacht zu haben, damit Ihr einen Eindruck von mir gewinnen konntet.

Liebe Grüße Ina-Doreen

Hallo, ich stelle mich mal als 1. stellvertretende Vorsitzende vor.

Ich bin am 18.03.1960 in Berlin-Charlottenburg geboren, habe eine Tochter und bin nicht mehr verheiratet. 😉 Ich lebe schon lange nicht mehr in Berlin, sondern im schönen Hessen.

Meine Liebe zu den Tieren habe ich, seitdem ich klein bin. Ich habe schon immer Tiere im Haus gehabt - Hund, Katze und mehre Wildtiere wieder gesund gepflegt. Ich arbeite seit Jahren im Tierschutz, bin ehrenamtlicher Suchhelfer bei Tasso und sichere entlaufene Hunde, wenn meine Hilfe benötigt wird.

Beim Tote Hunde e.V. bin ich auch schon eine geschätzte Ewigkeit. Dies ist eine Arbeit, die mir ganz besonders am Herzen liegt. Nichts ist schlimmer, als wenn einem der Hund wegläuft und man mit der ständigen Ungewissheit leben muss - 'Wo bist du, was ist aus dir geworden...'

Diese Arbeit ist nicht immer einfach, man bekommt Dinge zu sehen, die einem wirklich unter die Haut gehen, aber so schlimm es auch ist, habe ich bis jetzt immer von den Besitzern der armen Seelen gehört: 'Danke, so wissen wir wenigstens, was mit ihnen geschehen ist und wir können ihn/sie nun beerdigen.'

Ein Dank mal von hier, an alle Kollegen im Verein, die hier jeden Tag, zu jeder Zeit, ihr Bestes geben. :-)

Ich bedanke mich für das in mich gesetzte Vertrauen und werde euch nicht enttäuschen.

Eure Ina

Hallo, mein Name ist Nastasia Müller und ich wohne mit meinem Mann und unseren drei Jungs in der Nibelungenstadt Worms. Zu unserer Familie gehören noch unser Hund Kumi, auch Vereinshund genannt, weil er immer auf den Infoständen mit dabei ist und den Verein repräsentiert, unser Kater Fleck, die Meerschweinchen Braunie und Gabi, zwei Aquarien und 12 Hühner, sowie ein Hahn.

Ich bin gelernte Bürokauffrau, arbeite jedoch seit fast fünf Jahren als Altenpflegehelferin in einem kleinen Heim.

Tiere waren schon immer ein Hobby von mir, früher als aktiver Reiter und als Gassigänger im Tierheim oder mit den eigenen Tieren. Wir hatten seit meinem achten Lebensjahr Hunde, Katzen und Kaninchen, davor wohnten bei uns Wellensittiche.

Wie ich zum Tote Hunde e.V. kam, weiß ich gar nicht mehr, aber erst trat ich der Facebookgruppe bei und als der Verein gegründet wurde, direkt diesem. Es ist kein leichtes Ehrenamt, aber ich möchte, dass Besitzer Gewissheit haben und nicht ewig nach ihren Tieren suchen.

In den Vorstand kam ich, weil ich hoffe, noch mehr bewegen zu können.

Nadine Jungtorius, 28 Jahre, aus dem Harzkreis, wohnhaft im benachbarten Salzlandkreis (Sachsen-Anhalt), Kassenwartin

Beruflich: Sachbearbeiterin in einer mittelständigen Gießerei, erstes Studium Werkstofftechnik leider kurz vor Ende unfreiwillig beenden müssen, derzeit 2. Studium Maschinenbau als Fernstudium. Neben den Büroarbeiten, hantiere ich auch mit Flüssigeisen als Schichtaufsicht und bin hauptsächlich für Arbeitsvorbereitung und Forschung und Entwicklung zuständig.

Familie und Haustiere: Aus dem Elternhaus erste Berührungspunkte mit dem (Auslands-)Tierschutz, meine Eltern haben mittlerweile ein größeres Rudel (6 Hunde). Zeitweise waren wir Pflegestelle, auch von Angsthunden. Daher kenne ich die Angst davor, einen Hund durch Entlaufen zu verlieren. Zum Glück ist uns so etwas nie passiert. Ich selbst habe einen eigenen Hund von Welpe an. Mein Ehemann brachte in unsere Beziehung 2 Katzen und etwa 15 Kois mit ;).

Hobbies: THW Quedlinburg seit 2003 und zusätzlich FFW seit 2015. Ich kenne die Gefahren, die auf Straße, AB und Gleis lauern und habe durch diese Tätigkeit des Öfteren auch lockeren Kontakt mit unseren Behörden vor Ort. Man kennt sich und sieht sich immer mal wieder im Einsatz. Mir sind schon einige Stellen aufgefallen, wo wir als Verein ansetzen können, um die Zusammenarbeit weiter zu fördern.

Mein Start im Verein: Rein zufällig. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich bei FB auf die Gruppe aufmerksam geworden bin, fand die Idee dahinter aber so klasse, dass ich mich entschlossen habe, diese Arbeitsgruppe zu unterstützen. Als ich dann ca. ein dreiviertel Jahr später von der Vereinsgründung las, hat mich das sehr gefreut. Zügig habe ich mich erkundigt, wie ich Mitglied werden kann, um dieses tolle Projekt weiter zu unterstützen.
Warum Vorstand? Als die Fristen beim Amtsgericht nach Rücktritt der Gründerin langsam kritische Grenzen erreicht hatten, stellte sich heraus, dass zwar für Neuwahlen viele waren, aber sich kaum jemand wirklich bereit erklärte, zur Wahl anzutreten. Ich schrieb einen langen Post in der Vereinsgruppe, in dem ich fragte (Inhalt so in etwa), ob die ganze Arbeit bis dato umsonst gewesen sein sollte und man den Verein sterben lassen wollte. Der Verein, der mühevoll von vielen erkämpft war, aber neben jeder Menge Vorteile, auch massig Bürokratie mit sich brachte. Weil ich vom Vereinszweck und der Arbeit der Gruppen überzeugt bin und weil ich ein solches Engagement bis dato auf rein virtueller Ebene aufgebaut noch nicht gesehen hatte, stellte ich mich zur Wahl auf. Entschlossen daran mitzuarbeiten, den Verein zu erhalten. Da es noch einiges hin und her unter den Kandidaten gab, habe ich mich auch für zwei weitere Positionen mit aufstellen lassen. Letzten Endes lief die Neuwahl super und für mich wurde es dann der Posten des Kassenwartes. Wir sind als Vorstand ein super Team und bekommen aus den Gruppen sehr viel Unterstützung.

Mein Name ist Joline und ich bin 26 Jahre alt. Berlin ist meine Heimatstadt, hier bin ich geboren und aufgewachsen. Zur Zeit wohne ich mit meinem Freund in Berlin Lichtenberg.

Bei Tote Hunde e.V. bin ich stellvertretende Kassenwartin und neben Melanie Jobs Ansprechpartnerin für das Team Berlin / Brandenburg.

Ich bin mit Tieren aufgewachsen und von Ratte bis Pferd, sind sie meine Passion.
Seit ich mit 7 Jahren Reiten gelernt habe, ist das ein großer Teil meines Lebens geworden. Nach dem Abitur war ich für ein halbes Jahr als Pferde Au Pair auf Lanzarote, habe dort auf einem Reiterhof gelebt und gearbeitet.

Nach meiner Rückkehr habe ich angefangen Agrarwissenschaften zu studieren, was ich aber nach 2 Semestern wieder abgebrochen habe, da mir die Praxis fehlte und mir die Perspektive nach dem Studium nach und nach weniger gefiel.
Nach einem kurzen Ausflug in die Krankenpflege und der Geburt unseres Sohnes bin ich nun, im doppelten Sinne, als Polizeikommissaranwärterin bei der Polizei Berlin angekommen.

Tote Hunde e.V. ist mir eine Herzensangelegenheit, weil ich selber weiß, wie schrecklich es ist, wenn man einen Hund vermisst und nicht weiß, was mit ihm passiert ist. Ich hab „glücklicherweise“ relativ schnell die traurige Gewissheit gehabt und möchte mir nicht vorstellen, wie es wäre, immer noch nach ihr zu suchen. Diese Ungewissheit möchte ich Hundebesitzern nehmen, auch wenn das bedeutet, dass wir die Überbringer der traurigen Nachricht sind. Aber niemand sollte ewig in Ungewissheit leben.