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Tote Hunde e.V. - Bundesweit im Einsatz

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#totehunde – Bericht Nr. 129 aus Berlin-Brandenburg

Berichte 2020
1. #totehunde – Bericht Nr. 120 aus Berlin/Brandenburg
2. #totehunde – Bericht Nr. 121 aus Rheinland-Pfalz
3. #totehunde – Bericht Nr. 122 aus Rheinland-Pfalz
4. #totehunde – Bericht Nr. 123 aus Schleswig-Holstein
5. #totehunde – Bericht Nr. 124 aus Brandenburg
6. #totehunde – Bericht Nr. 125 aus Brandenburg
7. #totehunde – Bericht Nr. 126 aus Brandenburg
8. #totehunde – Bericht Nr. 127 aus Mecklenburg-Vorpommern
9. #totehunde – Bericht Nr. 128 aus Sachsen
10. #totehunde – Bericht Nr. 129 aus Berlin-Brandenburg
11. #totehunde – Bericht Nr. 130 aus Berlin-Brandenburg
12. #totehunde – Bericht Nr. 131 aus Berlin
13. #totehunde – Bericht Nr. 132 aus Baden-Württemberg
14. #totehunde – Bericht Nr. 133 aus Berlin-Brandenburg
15. #totehunde – Bericht Nr. 134 aus Nordrhein-Westfalen
16. #totehunde – Bericht Nr. 135 aus Berlin-Brandenburg

Einsatz vom 12.07.2020 in Berlin/Brandenburg

Einsatzbericht Nr. 129 von Marlies aus dem Team Berlin/Brandenburg

12.07.2020 / Berlin

Wir bekamen von der Deutschen Bahn die Meldung eines toten Hundes im Gleisbett. In enger und kooperativer Zusammenarbeit, konnten wir die Hündin unter allen Sicherheitsvorkehrungen aus dem Gleisbett bergen. Bei einer ersten Begutachtung, konnte ich einen Chip auslesen – leider war dieser nicht registriert, sodass ich alle weiteren Informationen aufnahm, damit wir einen Post auf unserer Website, sowie bei Facebook machen konnten.

Ich leitete alle Infos ins Team weiter, gemeinsam durchforsteten wir Facebook und die üblichen Websiten nach vermissten Hunden, konnten aber nicht fündig werden. Katharina aus unserem Team, telefonierte für die Recherche die Polizeidienststellen im Umkreis ab, um zu erfahren, ob irgendwo ein Hund vermisst wurde. Leider auch hier erstmal kein Erfolg…
Einige Stunden später wurde aber genau diese Mühe belohnt: Der Besitzer hatte seine Hündin bei der Polizei als vermisst gemeldet, welche wiederum den Kontakt zu uns hergestellt hatte.

Ich telefonierte nun mit dem Besitzer und informierte ihn über meinen Einsatz. Die Betroffenheit war groß, die Hündin einen Tag zuvor in Panik entlaufen. Die Besitzer hatten noch versucht sie wieder zu sichern, aber leider irgendwann aus den Augen verloren. In Panik muss die Hündin auf die Gleise gerannt sein und starb bei der Kollision mit einem Zug.
Nur mit Unterstützung der Deutschen Bahn, konnte die Hündin aus dem Gefahrenbereich geborgen werden und wurde von ihrer Familie in Empfang genommen, um ihr die letzte Ehre zu erweisen.

An dieser Stelle bedanken wir uns für die tolle Zusammenarbeit bei der Deutschen Bahn.

Marlies,
für den Verein Tote Hunde e.V.

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