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Tote Hunde e.V. - Bundesweit im Einsatz

Für Sie vor Ort erreichbar: Unsere regionalen Ansprechpartner!

#totehunde – Bericht Nr. 134 aus Nordrhein-Westfalen

Berichte 2020
1. #totehunde – Bericht Nr. 120 aus Berlin/Brandenburg
2. #totehunde – Bericht Nr. 121 aus Rheinland-Pfalz
3. #totehunde – Bericht Nr. 122 aus Rheinland-Pfalz
4. #totehunde – Bericht Nr. 123 aus Schleswig-Holstein
5. #totehunde – Bericht Nr. 124 aus Brandenburg
6. #totehunde – Bericht Nr. 125 aus Brandenburg
7. #totehunde – Bericht Nr. 126 aus Brandenburg
8. #totehunde – Bericht Nr. 127 aus Mecklenburg-Vorpommern
9. #totehunde – Bericht Nr. 128 aus Sachsen
10. #totehunde – Bericht Nr. 129 aus Berlin-Brandenburg
11. #totehunde – Bericht Nr. 130 aus Berlin-Brandenburg
12. #totehunde – Bericht Nr. 131 aus Berlin
13. #totehunde – Bericht Nr. 132 aus Baden-Württemberg
14. #totehunde – Bericht Nr. 133 aus Berlin-Brandenburg
15. #totehunde – Bericht Nr. 134 aus Nordrhein-Westfalen
16. #totehunde – Bericht Nr. 135 aus Berlin-Brandenburg

Einsatz vom 24.11.2020 in Nordrhein-Westfalen

Liebe Adoptanten
Diesen Einsatzbericht möchten wir heute dafür nutzen, wieder einmal ENERGISCH auf die Wichtigkeit einer geeigneten Sicherung mittels Sicherheitsgeschirr, Halsband und doppelter Leine (eine davon am Körper befestigt) hinzuweisen!
https://totehunde.de/richtig-sichern/

Einsatzbericht Nr. 134 vom 24.11.2020 für das Team Nordrhein-Westfalen

Gestern Abend bekam ich einen Anruf auf mein Handy der Hundepension. Es war ein junger Mann am Telefon der mir erzählte, gerade einen Hund von der Fahrbahn gezogen zu haben, aber mit dem Fahrrad unterwegs sei und niemanden im Tierheim erreichte. Da ich selbst neu in Hagen bin, wusste ich mir erst nicht so recht weiter zu helfen, da ich die Örtlichkeiten nicht kannte. Ich postete den Anruf also in unserer Nordrhein-Westfalen-Gruppe unseres Vereins, wo mich das Team unterstützte und sagte, ich solle nach dem genauen Standort des Hundes fragen. Dies tat ich und bekam von den Findern eine Rückmeldung zum Fundort. Da es gestern bereits dunkel war, wollte und konnte ich eine Suchaktion nicht mehr starten und verschob dies auf den nächsten Morgen.
Am nächsten Morgen fuhr ich raus zum genannten Fundort. Ich kannte die Straße nicht und schaute aus dem Auto heraus das Gebüsch ab. Auf der ersten Fahrt konnte ich nichts erkennen, auf dem Rückweg jedoch habe ich die Füßchen gesehen und es war mir sofort klar, dass es sich hier um einen Hund handelt. Ich parkte meinen Wagen an der nächsten möglichen Stelle und ging zum Fund. Leider musste natürlich jetzt mein Reader versagen, sodass ich ihn erst im Auto aufladen musste. Mein Adrenalin war extrem hoch und ich konnte geraume Zeit nicht ganz klar denken. Plötzlich fiel mir ein, dass meine Praktikantin vor 4 Wochen bereits einen ähnlichen freilaufenden Hund aufgesammelt und dem Tierheim übergeben hatte. Ich rief sie umgehend an, ob sie sich noch an Details des Hundes erinnern konnte und die Details stimmten mit dem Fund überein. Auch meine Recherche über die Seite des Tierheim ergab die gleichen Indizien. Bevor es aber nun 100% safe sein konnte, fehlte der Chip. Der Reader war in der Zwischenzeit geladen und ich konnte den Chip auslesen, der mir die Gewissheit gab, es handelt sich hier um den gleichen Hund. Ich rief also im Tierheim an, um den Fund erneut zu melden, die mir wiederum erzählten, dass der Hund in der Zwischenzeit ein weiteres Mal im Tierheim war. Er ist also binnen 5 Wochen 3x entwischt, nun leider das letzte Mal.
Das Tierheim kontaktierte die Halterin, die mich wiederum durch die Freigabe meiner Telefonnummer anrief. Wir vereinbarten eine Übergabe des Hundes und sie konnte Teddy am Mittag abholen. Teddy war erst 6 Wochen zuvor mitsamt einer weiteren Hündin bei ihr eingezogen.

Christina Müller-Bartels für den Tote Hunde e.V.

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