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Tote Hunde e.V. - Bundesweit im Einsatz

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#totehunde – Bericht Nr. 135 aus Berlin-Brandenburg

Berichte 2020
1. #totehunde – Bericht Nr. 120 aus Berlin/Brandenburg
2. #totehunde – Bericht Nr. 121 aus Rheinland-Pfalz
3. #totehunde – Bericht Nr. 122 aus Rheinland-Pfalz
4. #totehunde – Bericht Nr. 123 aus Schleswig-Holstein
5. #totehunde – Bericht Nr. 124 aus Brandenburg
6. #totehunde – Bericht Nr. 125 aus Brandenburg
7. #totehunde – Bericht Nr. 126 aus Brandenburg
8. #totehunde – Bericht Nr. 127 aus Mecklenburg-Vorpommern
9. #totehunde – Bericht Nr. 128 aus Sachsen
10. #totehunde – Bericht Nr. 129 aus Berlin-Brandenburg
11. #totehunde – Bericht Nr. 130 aus Berlin-Brandenburg
12. #totehunde – Bericht Nr. 131 aus Berlin
13. #totehunde – Bericht Nr. 132 aus Baden-Württemberg
14. #totehunde – Bericht Nr. 133 aus Berlin-Brandenburg
15. #totehunde – Bericht Nr. 134 aus Nordrhein-Westfalen
16. #totehunde – Bericht Nr. 135 aus Berlin-Brandenburg

Einsatz vom 05.10.2020 in Berlin/Brandenburg

Einsatzbericht Nr. 135 vom 05.10.2020 aus unserem Team Berlin/Brandenburg

Vormittags, während ich gerade den Kaffee genieße, erreicht mich ein Anruf der Autobahnmeisterei Bernau:
„Frau Drescher, wir haben einen verunfallten Hund geborgen, bitte kommen Sie.“

Zum Glück habe ich Zeit und mach mich auf den Weg, nachdem das Team benachrichtigt und die benötigten Dinge verstaut sind.
Schon auf der 15 minütigen Fahrt überlegt man, ob es Vermisstenmeldungen gab. Gedanken wie – was erwartet Dich – schießen einem in den Kopf, denn auch wenn es unsere Arbeit ist, sind wir oft emotional betroffen.
Am Fundort angekommen, werde ich von einem Mitarbeiter zum Hund geführt. Da liegt er nun, die arme Seele.
Gefühle erst mal beiseite geschoben und beginnen zu dokumentieren, eventuellen Chip auslesen, Fotos machen und vermessen. Leider schlug hier der Reader nicht an.
Mir blieb nichts weiter übrig, als nach Hause zu fahren.

Angekommen dort, wird der Fall im Team besprochen. Gerade, während ich eine Maske für die Suchmeldung auf unserer Seite anfertige, findet ein Teammitglied eine passende Vermisstmeldung auf Facebook.
Sofort kommentiere ich darunter, man möge sich dringend bei mir melden. Kurz darauf erfolgt eine Antwort in Form eines Anrufes.
Die Besitzerin ist am Hörer und ich versuche ihr schonend die Lage zu erklären. Sie ist gefasst und möchte ihr Tier nach Hause holen. Ich sage ihr, wo sich der Hund befindet und rufe noch einmal die Autobahnmeisterei an, um diese darüber zu informieren, dass der Besitzer gefunden ist und sein Tier holen wird.
Am nächsten Tag erreichte mich die Nachricht von der Besitzerin, dass ihr Hund wieder zu Hause ist und sie ein Grab im eigenen Garten eingerichtet habe. Sie bedankt sich mit trauriger Stimme für unsere Arbeit und erteilt die Erlaubnis, den Namen des Hundes zu erwähnen.
Ruhe in Frieden, Laika.

Petra Drescher für den Tote Hunde e.V.

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