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Tote Hunde e.V. - Bundesweit im Einsatz

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#totehunde – Bericht Nr. 131 aus Berlin

Berichte 2020
1. #totehunde – Bericht Nr. 120 aus Berlin/Brandenburg
2. #totehunde – Bericht Nr. 121 aus Rheinland-Pfalz
3. #totehunde – Bericht Nr. 122 aus Rheinland-Pfalz
4. #totehunde – Bericht Nr. 123 aus Schleswig-Holstein
5. #totehunde – Bericht Nr. 124 aus Brandenburg
6. #totehunde – Bericht Nr. 125 aus Brandenburg
7. #totehunde – Bericht Nr. 126 aus Brandenburg
8. #totehunde – Bericht Nr. 127 aus Mecklenburg-Vorpommern
9. #totehunde – Bericht Nr. 128 aus Sachsen
10. #totehunde – Bericht Nr. 129 aus Berlin-Brandenburg
11. #totehunde – Bericht Nr. 130 aus Berlin-Brandenburg
12. #totehunde – Bericht Nr. 131 aus Berlin
13. #totehunde – Bericht Nr. 132 aus Baden-Württemberg
14. #totehunde – Bericht Nr. 133 aus Berlin-Brandenburg
15. #totehunde – Bericht Nr. 134 aus Nordrhein-Westfalen

Einsatz vom 02.07.2020 in Berlin

Einsatzbericht Nr. 131 von Petra Drescher für das Team Berlin / Brandenburg

Eine Meldung: Toter Hund im Gleis erreicht uns.
Da der Fundort nicht weit weg von mir ist, übernehme ich diesen Einsatz in Wartenberg.
Mit Joline bespreche ich die Daten und wir erahnen, um welchen Hund es sich handelt. Seit ein paar Tagen, gibt es eine Vermisstenmeldung eines größeren Hundes.
Also packe ich alles an Ausrüstung ins Auto und fahre los. Vor Ort sehe ich einen Streifenwagen.
Ich laufe die wenigen Meter zu den Beamten am Gleis, stelle mich und den Verein vor, und biete Hilfe an. Zwei Passanten, die ebenfalls vor Ort waren, berichten, dass die Besitzerin nicht weit entfernt und am Boden zerstört ist. Schnelles Handeln ist erforderlich.
Da sich der Hund noch im Gleis befindet, wird die Bundespolizei hinzugezogen, welche auch schnell eintrifft. Und wieder stelle ich mich und unsere Arbeit kurz vor.
Gemeinsam mit den Beamten, bergen wir nach der Sperrung des Gleises den Hund; ein mehr als trauriger Anblick.
Mehrmals scanne ich alles ab, doch der Reader schlägt nicht an. Vermutlich ist der Chip zerstört.
Zwischenzeitlich ist die Besitzerin nicht mehr auffindbar. Durch Recherche und Anrufe bei der DB und Bundespolizei, erfahre ich ihre Nummer. Ich schreibe ihr eine Nachricht, damit sie die Möglichkeit bekommt, ihren Hund zu holen und eventuell kremieren zu lassen.
Am Abend telefoniere ich noch einmal mit der Bundespolizei, welche den Auftrag an die DB erteilte, den Hund zu entsorgen. Die Kraft der Besitzerin war höchstwahrscheinlich am Ende.
Wir sind erleichtert, wieder einem verunfallten Hund seinen Namen geben zu können und dem Besitzer die Gewissheit.
Wir wünschen an dieser Stelle viel Kraft und danken den Beamten der Bahn, der Bundes- und Landespolizei für die gute Zusammenarbeit und ihr Vertrauen in unseren Verein.

Petra Drescher für den Tote Hunde e.V.

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