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Tote Hunde e.V. - Bundesweit im Einsatz

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Einsatzbericht

#totehunde – Bericht Nr. 24 aus Bayern

Beitragsserien: Berichte 2016

Einsatz vom 28.09.2016 in Bayern

von Anja Keilhack aus Bayern

Am Mittwoch, 28.09.16 konnte ich das erste Mal für das Team Bayern aktiv werden, bei dem ich mich schon vor einiger Zeit auf Facebook angemeldet hatte. Eine Podenco-Hündin war am Abend vorher überfahren worden und lag nun in der Straßenmeisterei.

Mein Mann und ich fuhren gemeinsam zu der Straßenmeisterei, ein Lesegerät konnten wir uns zuvor im ‚Tierschutzverein Tierheim Lichtenfels‘ ausleihen.

Eigentlich hatte ich mir vorgestellt, der Hund läge eventuell gekühlt, doch im Hof der Straßenmeisterei erwartete uns ein blauer Müllsack, da man für solche Fälle nicht wirklich eingerichtet ist. Wir öffneten also den Sack vorsichtig, doch es kam lediglich ein weiterer blauer Sack zum Vorschein. Bei der vierten Sackschicht wurde uns dann doch etwas bange, was uns erwarten würde. Die Hündin war ziemlich übel zugerichtet, sie war mehrere Meter von dem Auto mitgeschleift worden, der Bauchraum war geöffnet und es bestand ein offener Bruch eines Hinterbeines. Da aber die Kopfregion relativ unbeschadet war, war es möglich einen Chip auszulesen. Wir verpackten die Hündin danach wieder so, wie wir sie vorgefunden hatten und gaben die Chipnummer an Tote Hunde weiter.

Wie sich später herausstellte, war die Hündin erst eine Woche vor dem Unfall aus Spanien nach Deutschland in eine Pflegestelle gekommen. Sie war leider auch nicht als vermisst gemeldet worden.

Da ich dieses Mal persönlich involviert war, macht es mich umso trauriger und auch wütend, dass wieder einmal ein Tier sterben musste, weil es nicht ausreichend gesichert wurde.

Kleine hübsche Maus, ich hoffe, du bist inzwischen gut angekommen hinter der Regenbogenbrücke!“

(ew)

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