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#totehunde – Bericht Nr. 106 Aus Mecklenburg-Vorpommern

#totehunde – Bericht Nr. 106 aus Mecklenburg-Vorpommern

Beitragsserien: Berichte 2019

Einsatz vom 03.02.2019 in Mecklenburg-Vorpommern

Einsatzbericht Nr. 106 aus dem Team Mecklenburg-Vorpommern – zur Hilfe für das Team Berlin/Brandenburg vom 03.02.2019

Eine Anfrage des Teams Berlin/Brandenburg vom Verein Tote Hunde erreichte mich heute, da ich in Meck-Pomm an der Grenze zu Brandenburg wohne. Also fuhr ich nach Perleberg, wo die Polizei den Hund von der Fahrbahn hob und in einen Grünstreifen gelegt hatte. Nach einigem Suchen fand ich ihn auch und eine kleine Straße, auf der ich näher ran kam.

Dort sah ich einen Mann, der wohl auch etwas suchte. Ich sprach ihn an und er brach in Tränen aus. Da ist mein Obelix! Mein Junge. Er war so traurig, ich musste weinen. Er hob ihn auf und trug ihn wie ein Baby. Zehn Monate alt war er erst. Vorgestern sind Wildschweine aufgeschreckt und seine Hunde sind weggerannt. Sein Mädchen hatte er gestern wiedergefunden, ihr geht es gut. Nur seinen Jungen hatte er überall gesucht. Obelix ist von einem Auto erfasst worden und war dem Anschein nach sofort tot. Ich habe versucht, dem Mann etwas Trost zuzusprechen, aber er weinte so bitterlich. Das war schon schlimm für mich.

Obelix ist nun bei seinem Menschen.

Marlies Kirchner für den Tote Hunde e.V.

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