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Tote Hunde e.V. - Bundesweit im Einsatz

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Einsatzbericht

#totehunde – Bericht Nr. 99 aus Rheinland-Pfalz

Berichte 2019
1. #totehunde – Bericht Nr. 99 aus Rheinland-Pfalz
2. #totehunde – Bericht Nr. 100 aus Brandenburg
3. #totehunde – Bericht Nr. 101 aus Bayern
4. #totehunde – Bericht Nr. 102 aus Baden-Württemberg
5. #totehunde – Bericht Nr. 103 aus Brandenburg
6. #totehunde – Bericht Nr. 104 aus Berlin
7. #totehunde – Bericht Nr. 105 aus Schleswig-Holstein
8. #totehunde – Bericht Nr. 106 aus Mecklenburg-Vorpommern
9. #totehunde – Bericht Nr. 107 aus Berlin
10. #totehunde – Bericht Nr. 108 aus Berlin
11. #totehunde – Bericht Nr. 109 aus Brandenburg
12. #totehunde – Bericht Nr. 110 aus Berlin
13. #totehunde – Bericht Nr. 111 aus Berlin
14. #totehunde – Bericht Nr. 112 aus Brandenburg
15. #totehunde – Bericht Nr. 113 aus Rheinland-Pfalz
16. #totehunde – Bericht Nr. 114 aus Nordrhein-Westfalen
17. #totehunde – Bericht Nr. 115 aus Hessen
18. #totehunde – Bericht Nr. 116 aus Rheinland-Pfalz
19. #totehunde – Bericht Nr. 117 aus Niedersachsen
20. #totehunde – Bericht Nr. 118 aus Bayern
21. #totehunde – Bericht Nr. 119 aus Brandenburg
22. #totehunde – Bericht Nr. 121 aus Rheinland-Pfalz
23. #totehunde – Bericht Nr. 122 aus Rheinland-Pfalz

Einsatz vom 03.01.2019 in Rheinland-Pfalz

Einsatzbericht Nr. 99 für das Team Rheinland-Pfalz von Daniela Lynker

In der Nacht vom 02.01. auf den 03.01.2019, rief mich kurz vor 01.00 Uhr die Polizeidienststelle Hassloch an.
Es gab einen Unfall auf der Bundesstraße mit einem Hund. Leider ist dieser noch vor Ort verstorben.
Die Beamten befanden sich noch an der Unfallstelle und ich wurde gebeten, dass ich dazu komme, um nach einem Chip zu schauen.

Nach dem Telefonat, stand ich sofort auf und zog mich an. Zur Unfallstelle brauchte ich ca. 20 Minuten Fahrzeit.
Vor Ort angekommen, wurde ich freundlich von den Beamten begrüßt.
Die Hündin wurde bereits würdevoll in eine Decke gewickelt und hinter die Leitplanke gelegt, damit ich gefahrlos die Identifizierung vornehmen konnte.
Ich nahm mein Lesegerät in die Hand und schaute nach ihr – zum Glück schlug das Gerät gleich an.
Da sie auf der linken Seite lag, war ich mir nicht sicher ob es klappt, denn dort befinden sich ja auch die Transponder.
Die Online-Abfrage bei Tasso zeigte an, dass die Hündin dort registriert war.
Das Durchstellen bei Tasso klappte zum Glück auch sofort ohne Wartezeit.
Leider konnten in der Nacht die Besitzer nicht erreicht werden.
Die Telefonnummer der Besitzer wurde an die Poilzei weitergegeben, die es für die weitere Recherche am Folgetag nochmal telefonisch probieren wollte.
Die Hündin blieb vor Ort und ich fuhr wieder nach Hause.

Mit gemischten Gefühlen fuhr ich durch die ruhigen Straßen.
Auch wenn man sich schon öfter um tote Tiere gekümmert hat und eine gewisse Routine entwickelt, ist es immer wieder traurig, wenn man bei ihnen vor Ort ist.
Man fragt sich: Was ist passiert? Wurde das Tier geliebt? Wird es vermisst?

Am Morgen darauf, rief mich die Polizei erneut an und berichtete, dass sie den Besitzer erreicht haben und dass die Hündin abgeholt wird. Ein freundlicher Austausch mit der Polizistin fand noch statt und ich bedankte mich herzlich bei ihr, dass sie mich über den Unfall informierte und ich der Hündin einen Namen geben durfte – Ronda.

An dieser Stelle:
Hübsche Ronda,
ich wünsche dir eine gute Reise ins Regenbogenland und deinen Besitzern viel Kraft für die schwere Zeit.

Ein riesengroßes Dankeschön möchte ich an die Polizeidienststelle Hassloch richten.
Selten habe ich so tolle Beamte erlebt, die sich so für tote Tiere einsetzen. Ihr seid großartig!
Das ist leider nicht selbstverständlich heutzutage.
Ich bedanke mich für die tolle Zusammenarbeit in dieser Nacht und hoffe natürlich, dass keine Weitere nötig werden muss.

Damit kein Hund ohne Namen bleibt.

Danie Lynker

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