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Tote Hunde e.V. - Bundesweit im Einsatz

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#totehunde – Bericht Nr. 99 Aus Rheinland-Pfalz

#totehunde – Bericht Nr. 99 aus Rheinland-Pfalz

Beitragsserien: Berichte 2019

Einsatz vom 03.01.2019 in Rheinland-Pfalz

Einsatzbericht Nr. 99 für das Team Rheinland-Pfalz von Daniela Lynker

In der Nacht vom 02.01. auf den 03.01.2019, rief mich kurz vor 01.00 Uhr die Polizeidienststelle Hassloch an.
Es gab einen Unfall auf der Bundesstraße mit einem Hund. Leider ist dieser noch vor Ort verstorben.
Die Beamten befanden sich noch an der Unfallstelle und ich wurde gebeten, dass ich dazu komme, um nach einem Chip zu schauen.

Nach dem Telefonat, stand ich sofort auf und zog mich an. Zur Unfallstelle brauchte ich ca. 20 Minuten Fahrzeit.
Vor Ort angekommen, wurde ich freundlich von den Beamten begrüßt.
Die Hündin wurde bereits würdevoll in eine Decke gewickelt und hinter die Leitplanke gelegt, damit ich gefahrlos die Identifizierung vornehmen konnte.
Ich nahm mein Lesegerät in die Hand und schaute nach ihr – zum Glück schlug das Gerät gleich an.
Da sie auf der linken Seite lag, war ich mir nicht sicher ob es klappt, denn dort befinden sich ja auch die Transponder.
Die Online-Abfrage bei Tasso zeigte an, dass die Hündin dort registriert war.
Das Durchstellen bei Tasso klappte zum Glück auch sofort ohne Wartezeit.
Leider konnten in der Nacht die Besitzer nicht erreicht werden.
Die Telefonnummer der Besitzer wurde an die Poilzei weitergegeben, die es für die weitere Recherche am Folgetag nochmal telefonisch probieren wollte.
Die Hündin blieb vor Ort und ich fuhr wieder nach Hause.

Mit gemischten Gefühlen fuhr ich durch die ruhigen Straßen.
Auch wenn man sich schon öfter um tote Tiere gekümmert hat und eine gewisse Routine entwickelt, ist es immer wieder traurig, wenn man bei ihnen vor Ort ist.
Man fragt sich: Was ist passiert? Wurde das Tier geliebt? Wird es vermisst?

Am Morgen darauf, rief mich die Polizei erneut an und berichtete, dass sie den Besitzer erreicht haben und dass die Hündin abgeholt wird. Ein freundlicher Austausch mit der Polizistin fand noch statt und ich bedankte mich herzlich bei ihr, dass sie mich über den Unfall informierte und ich der Hündin einen Namen geben durfte – Ronda.

An dieser Stelle:
Hübsche Ronda,
ich wünsche dir eine gute Reise ins Regenbogenland und deinen Besitzern viel Kraft für die schwere Zeit.

Ein riesengroßes Dankeschön möchte ich an die Polizeidienststelle Hassloch richten.
Selten habe ich so tolle Beamte erlebt, die sich so für tote Tiere einsetzen. Ihr seid großartig!
Das ist leider nicht selbstverständlich heutzutage.
Ich bedanke mich für die tolle Zusammenarbeit in dieser Nacht und hoffe natürlich, dass keine Weitere nötig werden muss.

Damit kein Hund ohne Namen bleibt.

Danie Lynker

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