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Tote Hunde e.V. - Bundesweit im Einsatz

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#totehunde – Bericht Nr. 117 aus Niedersachsen

Berichte 2019
1. #totehunde – Bericht Nr. 99 aus Rheinland-Pfalz
2. #totehunde – Bericht Nr. 100 aus Brandenburg
3. #totehunde – Bericht Nr. 101 aus Bayern
4. #totehunde – Bericht Nr. 102 aus Baden-Württemberg
5. #totehunde – Bericht Nr. 103 aus Brandenburg
6. #totehunde – Bericht Nr. 104 aus Berlin
7. #totehunde – Bericht Nr. 105 aus Schleswig-Holstein
8. #totehunde – Bericht Nr. 106 aus Mecklenburg-Vorpommern
9. #totehunde – Bericht Nr. 107 aus Berlin
10. #totehunde – Bericht Nr. 108 aus Berlin
11. #totehunde – Bericht Nr. 109 aus Brandenburg
12. #totehunde – Bericht Nr. 110 aus Berlin
13. #totehunde – Bericht Nr. 111 aus Berlin
14. #totehunde – Bericht Nr. 112 aus Brandenburg
15. #totehunde – Bericht Nr. 113 aus Rheinland-Pfalz
16. #totehunde – Bericht Nr. 114 aus Nordrhein-Westfalen
17. #totehunde – Bericht Nr. 115 aus Hessen
18. #totehunde – Bericht Nr. 116 aus Rheinland-Pfalz
19. #totehunde – Bericht Nr. 117 aus Niedersachsen
20. #totehunde – Bericht Nr. 118 aus Bayern
21. #totehunde – Bericht Nr. 119 aus Brandenburg
22. #totehunde – Bericht Nr. 121 aus Rheinland-Pfalz
23. #totehunde – Bericht Nr. 122 aus Rheinland-Pfalz

Einsatz vom 02.11.2019 in Niedersachsen

Einsatzbericht Nr. 117 vom 02.12.2019 aus Niedersachsen

Am Montagmittag des 02.12.2019 meldete sich Stefanie Blume bei mir und erklärte, dass sie von Frau Witte, das ist die Leiterin des Tierheims Hildesheim, einen Anruf erhalten hatte und über einen toten Hund informiert wurde. Sie fragte mich, ob ich fahren kann, da sie verhindert war. Ich hatte Zeit, erfragte direkt die Einzelheiten und bin zu der Fundstelle gefahren.

An der beschriebenen Stelle fand ich tatsächlich einen kleinen toten Hund vor. Er lag in einem trockenen Graben. In einem nahegelegenen Autohaus fragte ich, ob mir jemand Hilfestellung leisten kann, damit ich besser in den Graben an den Hund komme. Ein Mitarbeiter erklärte sich bereit und half mir den Hund zu bergen. Ein herzliches Dankeschön dafür. Ich holte den kleinen Hund raus und suchte ausgiebig nach einem Chip – leider vergeblich. Eine Tätowierung konnte ich auch nicht finden. Darüber habe ich Stefanie unverzüglich informiert und ihr Fotos des Hundes geschickt. Sie hatte mittlerweile auf Facebook und bei Tasso nach entsprechenden Vermisstenmeldungen gesucht, aber keine gefunden.

Damit der Halter schnell gefunden werden kann, haben wir die Beschreibung des Hundes sofort an unsere Fallbeauftragte Elke Wittmann weitergeleitet, damit zeitnah eine Veröffentlichung auf unserer Homepage erfolgen kann. Als kurz darauf die Rückmeldung von Elke kam, dass der Beitrag online ist, haben wir diesen gezielt in die Hundegruppen in der Umgebung des Fundes geteilt. Stefanie rief noch die zuständige Polizei an und erhielt die Auskunft, dass es einen Unfall gab, wobei der Hund verstarb. Die Entsorgung des Hundes war bereits beauftragt.

Schon am nächsten Tag rief die Tochter der Halterin auf unserem Vereinstelefon an, da sie unseren Beitrag auf Facebook gesehen hatte. Darüber wurde Stefanie informiert und nahm kurzfristig Kontakt zu ihr auf, denn die Halterin wollte verständlicherweise wissen, wo der Hund verblieben ist. Sie hatte den Wunsch, den Hund nach Hause zu holen, damit er in der Nähe seiner Menschen seine letzte Ruhe finden kann. Stefanie konnte ihr dann am Telefon die Auskunft geben, dass der Hund sich im Tierheim Hildesheim befindet. Sie hat in dem Gespräch erfahren, dass der Hund am Sonntagvormittag entlaufen sei. Die Tochter fragte, ob wir die Todesursache wissen. Auch diese Frage konnten wir beantworten. Trotz der Trauer war auch die Erleichterung zu spüren, dass sich jemand um ihren Hund gekümmert hat und sie ihn nun zu sich holen konnten.

In diesem traurigen Fall wurde gut zusammengearbeitet. Danke dafür, auch an den Menschen, der das Tierheim über den toten Hund informiert hat. Nur weil alles so zeitnah und Hand in Hand gelaufen ist, konnten wir uns um den Hund kümmern und sind so der Entsorgung zuvorgekommen. Leider ist das die traurige Wahrheit. Viele Bauhöfe, Polizeistationen, Straßenmeistereien, etc. sind nicht mit Chipreadern ausgestattet. Die Mitarbeiter sind auch nicht verpflichtet, die Tiere zu identifizieren. Vielen Dank auch an das Tierheim Hildesheim für die gute Zusammenarbeit.

Damit kein Hund ohne Namen bleibt!

Margit Reiss für das Team Niedersachsen/Bremen

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