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#totehunde – Bericht Nr. 64 Aus Niedersachsen

#totehunde – Bericht Nr. 64 aus Niedersachsen

Beitragsserien: Berichte 2018

Einsatz vom 27.12.2017 in Niedersachsen

Einsatzbericht Nr 64 vom 27.12.2017 von Anke Maerker aus unserem Team Niedersachsen/Bremen

Um kurz nach 13 Uhr bekam ich den Anruf von Angelika M., einer Bekannten aus dem Katzentierschutz, dass im Kanal beim Braunschweiger Hafen ein toter Hund treibt. Auf Facebook war es schon als Beitrag in einer geschlossenen Gruppe von der Melderin gepostet worden, wo ich auch schon von Angelika markiert wurde. Ich schrieb die Melderin sofort als Mitglied vom Tote Hunde e.V. an und bat sie, mir die Koordinaten zum Fundort auf Maps anzuzeigen. Außerdem bat ich sie noch, nichts weiter in die Wege zu leiten, damit wir die Möglichkeit bekommen, den Hund vorher zu beschauen und auf Kennzeichnung zu prüfen.
Nach kurzem Suchen am Kanal, sahen wir ihn auch schon mitten im Kanal treiben. Uns erschien es erst aussichtslos an den treibenden Körper zu kommen, aber durch den Schiffsverkehr trieb der Hund immer weiter in unsere Richtung. Den letzten halben Meter bekamen wir ihn mit einem Stock an den Rand gezogen, konnten ihn etwas fixieren damit er nicht wieder abtrieb, ihn dann fassen und aus dem Wasser holen.
Beim ersten Blick war es ein kastrierter Rüde in Pudelgröße. Beim Abscannen auf Mikrochip schlug das Lesegerät an. Ich übermittelte die Chipnummer an Petra R. damit sie schon mit der Recherche beginnen konnte, denn bei Tasso waren wir mit der Abfrage schon erfolglos. Elke W. bekam die Fotos zur Bearbeitung und zum Einstellen auf unserer Team-Seite von mir.
Während Angelika und ich auf die Berufsfeuerwehr warteten, lief im Hintergrund die Recherchearbeit von Petra schon auf Hochtouren. Sie hatte bei Findefix (Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes) einen Treffer und rief dort sofort an. Es stellte sich heraus, dass der Hund noch auf das Tierheim in Braunschweig registriert ist und so rief Petra auch dort an. Die Mitarbeiterin vom Tierheim bestätigte Petra, dass es sich um einen ehemaligen Schützling von ihnen handelte und dass die Besitzer ihn am heutigen Morgen bei ihnen als vermisst gemeldet hatten.
Trotz Identifizierung durch den Mikrochip, bat das Tierheim im Namen der Kinder der Besitzer, ihnen noch Fotos zukommen zu lassen, was Petra in Rücksprache mit unserem Vereinsvorstand dann auch tat. Mittlerweile war die Feuerwehr zwecks Abholung bei uns eingetroffen. Angelika und ich erklärten uns kurz, teilten ihnen unseren bisherigen Recherchestand mit und verblieben so, dass sie sich mit dem Tierheim in Verbindung setzen, da diese schon mit den Besitzern in Kontakt standen.
Nun haben die traurigen Besitzer von WÖLFI die Möglichkeit, ihn wieder Heim zu holen.

Vielen Dank an die vielen „Rädchen“, die an diesem traurigen Fall beteiligt waren!

A.M.

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