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Tote Hunde e.V. - Bundesweit im Einsatz

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Einsatzbericht

#totehunde – Bericht Nr. 78 aus Rheinland-Pfalz

Einsatz vom 03.04.2018 in Rheinland-Pfalz

Einsatzbericht Nr 78 von Sabine Färber aus unserem Team Hessen

Am 03.04.2018 wurden auf unserem Vereinshandy durch die Polizei zwei tote Hunde auf der A67 bei Gernsheim gemeldet, welche bereits am 02.04.2018 dort in einen Verkehrsunfall verwickelt waren. Da Patrik selbst leider zeitlich nicht konnte, habe ich den Fall übernommen.

Nach einem Telefonat mit der Autobahnpolizei, erhielt ich die Nummer vom Bauhof in Griesheim/Darmstadt. Umgehend wählte ich die Nummer und machte mit den Mitarbeitern aus, dass sie die Hunde bis 16 Uhr von der Strasse holen und ich die Hunde im Bauhof besichtigen kann.

Dort angekommen führte mich ein Mitarbeiter zu den zwei verstorbenen Tieren. Ich fand zwei rauhaarige Terrier, ca. 8 bis 10 kg schwer, mit einer Schulterhöhe von 30 bis 35cm vor. Leider waren die Tiere durch den Unfall so verletzt, dass eine Geschlechterbestimmung nicht mehr möglich war. Eines der Tiere trug ein braunes Lederhalsband, welches durch den Unfall aber neben den Tieren lag. Beide Tiere waren glücklicherweise gechippt, aber leider nicht registriert. Die Tassoabfrage war leider negativ.

Ich vereinbarte mit dem Mitarbeiter im Bauhof, die Hunde, da leider keine Kühlung vorhanden, noch 24 Std. aufzubewahren.

Die weitere Recherche zur Besitzerermittlung führte dann der Rest des Teams von tote Hunde e.V durch.

Sabine Färber für Team Hessen

Die Chipnummern lagen vor, waren aber leider nicht registriert.
Also machte sich unsere Brigitte Manges an die Arbeit, die Chiphersteller anzufragen. Zeitgleich bereiteten wir den Fall für die Öffentlichkeit vor, und so wurde die Suche nach den Besitzern auf unserer Facebookseite, der Homepage, bei Twitter und Instagram veröffentlicht. Oftmals bekommen wir durch unsere interessierten Leser wichtige Hinweise zu vermissten Tieren.

Einen Tag später meldete sich das ortsansässige Tierheim bei uns, mit der Bitte um Abgleich der verunglückten Hunde in deren Datenbank. Sie wurden auf unsere Veröffentlichung aufmerksam.
Doch dort gab es leider auch keinen Treffer und so konnten wir nur noch warten und hoffen…
Und so ergab es sich, dass Patrik Langhammer am Folgetag einen Anruf des Tierheimes erhielt, dass die Besitzer sich dort nach Fundhunden erkundigten. Das Tierheim überbrachte dem Halter die traurige Nachricht und wir konnten diesen Fall für uns abschließen.

Auch hier möchte ich erneut darauf hinweisen:

Liebe Hundebesitzer!
Das Chippen ist ernorm wichtig, um eure Hunde im Ernstfall zügig identifizieren zu können. Allerdings nutzt der Chip alleine nichts, sondern setzt eine ordentliche Registrierung voraus.
Bitte nehmt euch ein paar Minuten und checkt, ob eure Hunde tatsächlich auch registriert sind (z.B. bei Tasso oder Findefix).

‚Damit kein Hund ohne Namen bleibt‘

Alexandra Bungert, als Nachtrag aus dem Team Presse/Öffentlichkeitsarbeit

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Chip-Pflicht in Deutschland

(Stand: Februar 2017)

Baden-Württemberg: Tätowierung, Chip-Pflicht nur für "gefährliche Hunderassen"
Bayern: Tätowierung, keine Chip-Pflicht
Berlin: Chip-Pflicht für alle Hunderassen
Brandenburg: Chip-Pflicht nur für Hunde deren Widerristhöhe mindestens 40 cm beträgt oder die mehr als 20 kg wiegen, sowie als gefährlich eingestufte Hunde
Bremen: Chip-Pflicht nur für "gefährliche Hunde"
Hamburg: Chip-Pflicht für alle Hunde ab dem 3. Lebensmonat
Hessen: Chip-Pflicht für "gefährliche Hunde"
Mecklenburg-Vorpommern: Chip-Pflicht für "gefährliche Hunde". Alternativ wird auch eine tätowierte Zuchtregister-Nummer anerkannt.
Niedersachsen: Chip-Pflicht für alle Hunde, die älter als 6 Monate sind
Nordrhein-Westfalen: Chip-Pflicht nur für "gefährliche Hunde"
Rheinland-Pfalz: Chip-Pflicht für "gefährlichste Hunderassen"
Saarland: Chip-Pflicht für "gefährliche Hunderassen"
Sachsen: keine Chip-Pflicht.
Sachsen-Anhalt: Chip-Pflicht für alle Hunde, die älter als 6 Monate sind
Schleswig-Holstein: Chip-Pflicht für gefährliche Hunde
Thüringen: Chip-Pflicht