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#totehunde – Bericht Nr. 71 Aus Rheinland-Pfalz

#totehunde – Bericht Nr. 71 aus Rheinland-Pfalz

Beitragsserien: Berichte 2018

Einsatz vom 15.12.2017 in Rheinland-Pfalz

Einsatzbericht Nr. 71 von Brigitte Manges aus dem Team Rheinland-Pfalz

Am Freitag, den 15.12.2017 so gegen 6:45 Uhr, klingelte mein Handy mit seinem speziellen Rufsignal für abgespeicherte Nummern: Autobahnpolizei!

Noch etwas schlaftrunken erfuhr ich, dass ein Hund, der zuvor als ‚Hund auf Autobahn‘ lebend gemeldet wurde, noch vor den Augen der Streife angefahren und getötet wurde.
Wir verabredeten, dass ich bei Helligkeit so gegen 8:30 Uhr zur Dienststelle komme und wir von dort aus gemeinsam zur Unfallstelle fahren.

Zwischenzeitlich kam die Meldung auch über den Verein Tote Hunde e. V. und zusätzlich noch über eine Hundesuchseite, so dass jetzt wieder Eile geboten war. Nicht auszumalen was passieren könnte, wenn ein vermeintlicher Besitzer kopflos ohne Absicherung auf die Autobahn läuft.

Die Polizei vermutete schon einen Hund namens ‚Sammy‘, der nicht weit von der Unfallstelle 3 bis 4 Tage vorher entlaufen war und ein neongelb-schwarzes Halsband trug.

An der Unfallstelle angekommen, sah ich sofort an seinem schwarzen Geschirr und buntem Halsband, dass es nicht der gesuchte Hund Sammy sein konnte, was ich dann den verdutzten Polizisten eben so erklärte.
Die schwarze Pudel-Schnauzer-Mix-Hündin lag auf ihrer linken Seite, ein Abscannen der rechten Seite war logischerweise ergebnislos. Also drehte ich sie auf die rechte Seite, wobei ich die TASSO Marke am Halsband bemerkte. Ein Anruf bei TASSO bestätigte den Fund mit einer passenden Registrierung und so konnte TASSO die Besitzerin informieren, die sich dann direkt mit der Autobahnpolizei in Verbindung setzen konnte.
Die Autobahnpolizei beauftragte sofort eine Abholung und Aufbewahrung durch die Autobahnmeisterei, um der Besitzerin noch die Möglichkeit zu geben, ihre Lotta heimzuholen.

Im Eifer des Gefechts hatte ich versehentlich das Halsband mit der Tassomarke in meine Einsatztasche gepackt und dies erst zu Hause bemerkt. Sofort habe ich die Autobahnmeisterei telefonisch informiert, dass sie das der Besitzerin, falls diese den Hund abholen möchte, bitte noch mitteilen mögen. So erfuhr ich, dass sie sich schon gemeldet hatte und auf dem Weg zu ihnen war.

Einen Tag später erhielt ich von der Besitzerin eine WhatsApp – Nachricht, worin sie mich u.a.
fragte, ob sie Lottas Halsband noch haben könne, welches ich ihr dann am nächsten Tag sofort zusandte.

Übrigens: Hund Sammy konnte am nächsten Tag mit Hilfe der Feuerwehr und der Tierrettung Rhein-Neckar von einem Dach gerettet werden.

Brigitte Manges

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