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Einsatzbericht

#totehunde – Bericht Nr. 87 aus Brandenburg

Einsatz vom 03.09.2018 in Berlin

Einsatzbericht Nr. 87 von Melanie Jobs aus dem Team Berlin / Brandenburg vom 03.09.2018

Gegen 18:00 Uhr erhielt ich eine Nachricht von Joline Winter, dass ein toter Hund in Luckenwalde gefunden wurde. Den Fall übernahm ich, da es in meinem Gebiet lag. Ich rief die Finderin an und sie gab mir den genauen Fundort durch. Die Polizei wurde ebenso schon informiert und war auch auf den Weg dorthin. Als ich ca. 19:20 Uhr ankam, war die Polizei bereits vor Ort.

Nach gemeinsamer Beschauung des Hundes – nach äußeren Verletzungen sehen, Chip abscannen und nach Besonderheiten /Merkmalen suchen, erinnerte sich eine der Beamtinnen, diesen Hund vor zwei Tagen bereits in einem Einsatz gesehen zu haben. Der Hund, ein Schäferhund-Mix, männlich, unkastriert, ca. 8-10 Jahre alt, trug beim Auffinden ein Halsband und eine Leine mit Hundemarken dran. Einen Chip hatte ich ebenfalls auslesen können. Leider stellte sich nach der Recherche meiner Kollegin Joline heraus, dass er nirgends registriert war. Die Beamtin war sich sicher, dass es der gleiche Hund ist, den sie gesehen hatte.

Aufgrund der speziellen, emotionalen und tragischen Situation dieses Einsatzes, werden wir in diesem Fall nicht weiter auf die Hintergründe, die zu dem Ablegen des Hundes am Fundort führten, eingehen. Wir möchten diskret bleiben.

Das durch mich und die Polizei informierte Ordnungsamt, hat sich nun diesem Fall angenommen und sorgt für die ordnungsgemäße Entsorgung des Tieres. Auch solche nicht alltäglichen Einsätze mit tragischen Hintergründen gehören dazu – Geschichten Einzelner, die uns sehr bewegen.

Ich bedanke mich bei allen Helfern und den netten Beamtinnen, die sich diesem Fall angenommen haben. Zu allerletzt wünsche ich dem Besitzer viel Kraft, darüber hinweg zu kommen und der Hundeseele ein neues Leben hinter der Regenbogenbrücke ❤

Melanie Jobs für den Tote Hunde e.V.

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Chip-Pflicht in Deutschland

(Stand: Februar 2017)

Baden-Württemberg: Tätowierung, Chip-Pflicht nur für "gefährliche Hunderassen"
Bayern: Tätowierung, keine Chip-Pflicht
Berlin: Chip-Pflicht für alle Hunderassen
Brandenburg: Chip-Pflicht nur für Hunde deren Widerristhöhe mindestens 40 cm beträgt oder die mehr als 20 kg wiegen, sowie als gefährlich eingestufte Hunde
Bremen: Chip-Pflicht nur für "gefährliche Hunde"
Hamburg: Chip-Pflicht für alle Hunde ab dem 3. Lebensmonat
Hessen: Chip-Pflicht für "gefährliche Hunde"
Mecklenburg-Vorpommern: Chip-Pflicht für "gefährliche Hunde". Alternativ wird auch eine tätowierte Zuchtregister-Nummer anerkannt.
Niedersachsen: Chip-Pflicht für alle Hunde, die älter als 6 Monate sind
Nordrhein-Westfalen: Chip-Pflicht nur für "gefährliche Hunde"
Rheinland-Pfalz: Chip-Pflicht für "gefährlichste Hunderassen"
Saarland: Chip-Pflicht für "gefährliche Hunderassen"
Sachsen: keine Chip-Pflicht.
Sachsen-Anhalt: Chip-Pflicht für alle Hunde, die älter als 6 Monate sind
Schleswig-Holstein: Chip-Pflicht für gefährliche Hunde
Thüringen: Chip-Pflicht