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#totehunde – Bericht Nr. 45 Aus Berlin

#totehunde – Bericht Nr. 45 aus Berlin

Beitragsserien: Berichte 2017

Einsatz vom 18.07.2017 in Berlin

Einsatzbericht Nr. 45 von Melanie Jobs und Petra Drescher aus dem Team Berlin/Brandenburg zum Fall des Hundes namens Erwin.
Danke für diese tolle, erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Telefonrecherche und Arbeit vor Ort.

Am 18.07.17 bekamen wir den Hinweis, dass es am 16.07.17 auf der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Mühlenbeck und Birkenwerder einen schweren Unfall mit einem Hund gab. Ich setzte mich sofort mit der zuständigen Dienststelle in Verbindung. Der nette Beamte leitete mich dann an die Autobahnmeisterei weiter. Da die Streckenkontrollen gerade im Einsatz waren, versprach man mir einen Rückruf.

Circa eine Stunde später riefen sie mich an. Nun konnte geklärt werden wohin der Hund verbracht wurde. Die Mitarbeiter gaben mir dann die Info zum Ablageort und die Erlaubnis, am Hund den hoffentlich vorhandenen Chip auszulesen. Bis dato gab es auch eine passende Vermisstenmeldung, die uns die Gruppe EHBB (Entlaufene Hunde Berlin Brandenburg) hat zukommen lassen. Ich gab dann alle Infos weiter an meine nette Kollegin Petra, die sich angeboten hat zum Hund zu fahren, da sie dort im Umkreis wohnt.

Nun hieß es erstmal abwarten und bangen, ob es sich um den vermuteten Hund handelt.

Melanie Jobs für das Team Berlin/Brandenburg

***

Nachdem mir Melanie Jobs den ungefähren Standort durchgegeben hatte, machte ich mich sofort auf den Weg.
Da es unmöglich war direkt an der Autobahn zu halten, fuhr ich den nächsten Parkplatz an und lief die ca 2 km entlang am Wald zurück. Etwas fernab der Autobahn fand ich dann den Hund, wo er von der Polizei hinterlegt wurde. Sofort dokumentierte ich alles und las den Chip aus. So bestätigte sich unser Verdacht.

RIP Erwin.

Uns blieb nun noch die Aufgabe die Besitzerin zu informieren, damit diese Gewissheit bekam.

Petra Drescher, ebenfalls für das Team Berlin/Brandenburg

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